#schreiborte

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Nicht immer nur Bib und Schreibtisch

 

Wenn wir eins gelernt haben über Schreiborte, dann, wie verschieden sie sind. Mitnichten entstehen Texte nur an dafür vorgesehenen SCHREIBtischen – das haben wir im letzten Jahr an den Einsendungen gesehen (und wir würden es auch gerne in diesem Jahr wieder genauso sehen *Winkmitdemzaunpfahl). Hier möchten wir nun auf ein Fundstück aus dem Netz hinweisen, das sich mit der Vielfalt von Schreiborten auseinandersetzt.

„Überall, wo ich mich hinsetzen kann, kann ich auch schreiben.“, meint Hedda Lenz.

Im Friseursalon etwa. In ihrem Blogeintrag verlinkt sie gleich zu Beginn ein Video, das den Höreindruck wiedergibt, der sie an diesem Schreibort begleitet. Ruhe scheint an Schreiborten also nicht gerade herrschen zu müssen, damit Schreibende sich gut aufgehoben fühlen – auch der Eintrag zum Schreiben in einer Berliner Bar zeigt das. Vielmehr vermeldet die Autorin „Stil“ als das entscheidende Kriterium, das ihren Friseursalon zu einem guten Schreibort macht. Und in der Bar „treffen sich Geschwindigkeit und Besinnung“ und treiben die Feder voran. Ob das nur beim kreativen Schreiben funktioniert?

Wagemutig begibt sich Hedda Lenz aber auch an weit ausgefallenere Schreiborte: Ist von euch schon jemals jemand auf die Idee gekommen, zum Abfassen eines Literaturreviews in ein Land- und Amtsgericht zu gehen? Wer angesichts einer Schreibblockade einen Tapetenwechsel braucht, könnte das ja mal probieren. Oder wie wäre es mit dem Speisesaal einer psychosomatischen Klinik?

Ihr seht – es müssen nicht immer Bib und Schreibtisch sein – Inspiration findet sich an vielen weiteren Orten und manchmal da, wo der Verstand sie eigentlich gar nicht vermutet. Welche Orte inspirieren Dich zum Schreiben? Mach mit beim Wettbewerb und sende Dein Fotos an teilnahme@schreiborte.info.

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Thema von Anders Norén